Erfolg: Abstimmung über Motorfahrzeugsteuer wird wiederholt

Mai 11th, 2012

Ich bin wirklich sehr erfreut über den heutigen Bundesgerichtsentscheid. Das Bundesgericht lehnte alle SVP-Beschwerden ab und macht somit den Weg für eine Abstimmungswiederholung der Ecotax-Abstimmung frei.
Es war eine lange Tortur, bis wir jetzt endlich wissen, was Sache ist.
Nachdem das Verwaltungsgericht im Juni 2011 meine Beschwerde für die jungen grünen bern gutgeheissen hatte, wurde eine Nachzählung des Abstimmungsresultats der Ecotax-Abstimmung angeordnet. Diese Nachzählung konnte, wie wir alle wissen, nicht stattfinden, da 29 Gemeinden ihre Stimmzettel bereits vernichtet hatten.
Der Regierungsrat hat richtigerweise eine neue Abstimmung angeordnet. Dagegen haben SVP, jSVP und der Initiant und Garagist Flückiger Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht, welche nun alle abgelehnt wurden. Auch die Rückwirkung wurde glücklicherweise abgelehnt, was dem Kanton 120 Mio CHF mehr im Kässeli 2012 beschert.

Ich werde mich mit den jungen grünen bern wiederum aktiv am Abstimmungskampf beteiligen und die Diskussion wieder hoffentlich auf die inhaltliche Ebene bringen. Denn schlussendlich geht es um ein Offroaderparadies und eine steuerliche Entlastung für den motorisierten Individualverkehr im Kanton Bern, was ich auf keinen Fall begrüssen werde und was für unseren Kanton ökologisch ein grosser Rückschritt bedeuten würde. Günstig Autofahren auf Kosten der Schulkinder und ihrer Bildung? Das darf nicht sein!

Adieu Grüne Schweiz

April 23rd, 2012

Ich habe meine Kandidatur fürs Vize-Präsidium der Grünen Schweiz letzten Samstag an der Delegiertenversammlung der Grünen Schweiz nach der Wahl des CO-Präsidiums zurückgezogen.
In meiner Rede an der DV hatte ich dies bereits so deklariert. Ich habe mich immer für eine gute Vertretung der Regionen, vor allem der grossen Kantonalparteien, im Präsidium eingesetzt, darum wurde auf meinen Antrag hin auch die Geschäftsleitung der Grünen Schweiz vor zwei Jahren erweitert – VD und ZH waren davor nicht in der Geschäftsleitung vertreten.
Für mich war und ist es wichtig, dass die jungen grünen einen sicheren Sitz im Präsidium haben. Dies haben die Delegierten zum Glück mit klarem Mehr gutgeheissen. Merci und viel Energie für Irène Kälin!
Der Kanton Zürich, und auch eine in der national bekanntinteressante Person mit klar ökologischem Profil, waren nach der Präsidentinnenwahl nicht im CO-Präsidium vertreten. Ich habe mich unters diesen Umständen entschieden, meine Kandidatur zurückzuziehen und diesen beiden Aspekten Platz zu machen, was konkret hiess, dass Bastien Girod gewählt werden musste. Die DV hat sich glücklicherweise dazu durchgerungen.
Ich wünsche dem neuen gesamten Präsidium viel Erfolg für die nächsten 2 Jahre!

Stadt Bern tritt Mühleberg Ver-fahren bei

März 14th, 2012

Der Gemeinderat der Stadt Bern hat sich heute doch noch durchgerungen, dem Komitee Mühleberg Ver-fahren beizutreten. Nachdem der Stadtrat letzten November meine Motion dazu deutlich angenommen hat, der Gemeinderat aber diese Richtlinienmotion nicht umsetzten wollte, bin ich heute doch froh, dass nach dem unsäglichen BKW-Entscheid ans Bundesgericht zu gelangen, der Gemeinderat zur Vernunft gekommen ist. Hoffen wir, dass dies wenigstens ein bisschen Druck aufsetzt.

Januar 22nd, 2012

Grosser Erfolg für die Stopp-Offroaderinitiative – der Gegenvorschlag wird eingeführt

Oktober 12th, 2011

Habt ihr schonmal sowas gehört? 50’000 Unterschriften sind zusammen, aber wir reichen sie nicht ein. Ha, wers glaubt wird seelig. Wir finden den Grund schon noch raus. Stimmt die Zahl nicht ganz oder wussten sie nicht wie beglaubigen? Oder ist dealen hinter den Kulissen doch noch ergiebig?
Hier die Medienmitteilung des Vereins für menschenfreundlichere Fahrzeuge von heute morgen:

Der Verband der freien Autohändler (VFAS) reicht die angeblich gesammelten 50’000 Unterschriften fürs Referendum zum Gegenvorschlag der Stopp-Offroaderinitiative nicht ein. Der Grund tönt lustig: Das Problem sei vom Tisch. Hier fordert der Verein mehr Transparenz zum Rückzug.
Der Verein für menschenfreundlichere Fahrzeuge (Stopp-Offroader) ist skeptisch über den Grund des Nichteinreichens, freut sich aber inhaltlich über den grossen Erfolg in der Schweizer Klimapolitik.

Es ist ein grosser Erfolg für die Klimapolitik. Der Gegenvorschlag der Stopp-Offroaderinitiative wird eingeführt. Somit hat die Schweiz erstmals ein CO2-Ziel für Neuwagen definiert, welches bei Nicht-Erreichen mit Sanktionen belegt wird. Diesen Gegenvorschlag gäbe es ohne Stopp-Offroaderinitiative nicht.
Wir erwarten nun das BR erstens wie angetönt die Frist für Occasionautos von 3 Monaten auf ein Jahr verlängert und damit die verspätete Einführung gemäss Wortlaut von Bunderätin Doris Leuthard kompensiert und zweitens keine weiteren Geschenke an die Offroader-Importeure macht!

Erstaunlich ist jedoch der Grund, warum das Referendum nicht zustande gekommen sein soll. Es seien zwar 50’000 Unterschriften vorhanden, der VFAS reiche diese aber nicht ein. Diese Argumentation hinkt. Sind wirklich 50’000 Unterschriften gesammelt? Sind sie bereits beglaubigt?
Reicht man wirklich ein Referendum nicht ein, nur weil man grosse Unterstützung gespürt hat bei den Partnern? Nein!
Und das Problem ist für den VFAS offensichtlich nicht vom Tisch, da sich seit dem Ergreifen des Referendums nichts an der Ausgangslage geändert hat. Der Grund liegt in einem solchen Fall eher „hinter den Kulissen“.

Die Gründe sind unklar, die Informationen nicht transparent und nachvollziehbar.
Dies ist erst ein Etappenerfolg. Weitere Schritte müssen Anpassung des Ziels für 2020 und Reduktion der Berücksichtigung des Gewichtes für CO2-Ziele sein.
Fakt ist aber:die Neuwagenflotte der Schweiz wird klimafreundlicher!

Brunch gegen das Gärtlidenken

Oktober 4th, 2011

Der Brunch letzten Sonntag gegen das Gärtlidenken mit Urs Frieden, Flavia Wasserfallen und Matthias Aebischer war super. Schön, wer da war – Pech wer nicht da war ;-)
Tollen Stimmung, viele Leute, gutes Essen
brunch
Grosse Smiles
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Politik, die Spass macht
brunch3

Mein politischer Polterabend

September 30th, 2011

Letzte Woche habe ich meinen politischen Polterabend gefeiert: ich bin bereit für mein neues Leben im Nationalrat. Selten habe ich so gute Diskussionen auf der Strasse gefürhrt, wie Samstagnacht.

Dieses T-Shirt trug ich, alle, welche mich wählen haben darauf unterschrieben:

Zur Räumung von gestern

September 5th, 2011

Medienmitteilung der jungen grünen bern und Junge Alternative JA!:
Polizeirepression gegen friedlichen Protest in Mühleberg – Stadträtinnen verhaftet

Die jungen grünen bern und die Junge Alternative JA! verurteilen die polizeiliche Räumung der friedlichen Blockade des AKW Mühleberg. Den ganzen Sonntag über haben gegen 100 gewaltlose DemonstrantInnen in einem Akt zivilen Ungehorsams die Zufahrtsstrassen zum AKW Mühleberg blockiert und von der BKW verlangt, die Nachrüstungsarbeiten am AKW zu stoppen und den Reaktor definitiv stillzulegen.
Am Abend hat die Polizei dutzende Protestierende von der Strasse weggeschleppt, gefesselt und verhaftet. Unter den Festgenommenen sind auch die beiden Berner Stadträtinnen Rahel Ruch (JA!) und Aline Trede (junge grüne).
Wir halten das Vorgehen der Polizei für übertrieben und unverhältnismässig. Der friedliche zivile Protest gegen die Atommafia wird gewaltsam unterdrückt, während die BKW mit ihrem Schrottreaktor weiterhin das Leben hunderttausender Menschen bedroht. Wir machen nochmals unsere Unterstützung für die Protestierenden deutlich und fordern die BKW auf, die Arbeiten am AKW unverzüglich zu stoppen und die Stilllegung einzuleiten.

Ständeratskomission kuscht vor Atomlobby

August 31st, 2011

Die zuständige Ständeratskomission hat gestern den Neubau von AKW wieder in Betracht gezogen. Sie schliesst zwar AKW der heutigen Generation aus, ist aber den Kompromiss für neue AKW der Generation 4 eingegangen. Das heisst es bleibt, wenn der Ständerat dem zustimmt, eine Türe für neue AKW offen.
Meines Erachtens ist das schon das erste Einknicken. Die Wahlen sind nah, die Bürgerlichen müssen sich auf den Umschwung vorberiten, damit sie nach den Wahlen wieder für AKW stimmen können. Geld regiert. Die Atomlobby ist mächtig.
Ich war immer der Meinung, dass das Volk über den Atomausstieg entscheiden soll. Darum habe ich für die Initiative der Grünen für den geordneten Atomausstieg gekämpft. Ich bin froh, haben wir diese lanciert. Wir sehen bereits jetzt, dass es sie unbedingt braucht, denn auf die nationalen Parlamente ist kein Verlass!

Mühleberg aussitzen am 4. September

August 29th, 2011

Bald ist es wieder soweit und wir fahren nach Mühleberg….komm auch!
Aline in Mühleberg