Suzuki - der kleine Japaner

August 12th, 2010

Am ersten Schultag in einer amerikanischen Highschool stellt die Klassenlehrerin der Klasse einen neuen Mitschüler vor, Sakiro Suzuki aus Japan.
 
Die Stunde beginnt. Die Klassenlehrerin fragt: ‘Mal sehen, wer die amerikanische Kulturgeschichte beherrscht; wer hat gesagt: ‘Gebt mir die Freiheit oder den Tod’?'*
Mäuschenstill in der Klasse, nur Suzuki hebt die Hand: ‘Patrick Henry 1775 in Philadelphia.’
‘Sehr gut, Suzuki.‘
Und wer hat gesagt: ‘Der Staat ist das Volk, das Volk darf nicht untergehen’?’
Suzuki steht auf: ‘Abraham Lincoln 1863 in Washington.’
Die Klassenlehrerin schaut auf ihre Schüler und sagt: ‘Schämt euch, Suzuki ist Japaner und kennt die amerikanische Geschichte besser als ihr!’

Man hört eine leise Stimme aus dem Hintergrund: ‘Leckt mich am Arsch, ihr Scheissjapaner!’
‘Wer hat das gesagt?’, ruft die Lehrerin.
Suzuki hebt die Hand und ohne zu warten sagt er: ‘General McArthur 1942 in Guadalcanal, und Lee Iacocca 1982 bei der Hauptversammlung von Chrysler.’

Die Klasse ist superstill, nur von hinten hört man ein ‘Ich muss gleich kotzen’.
Die Lehrerin schreit: ‘Wer war das?’
Suzuki antwortet: ‘George Bush senior zum japanischen Premierminister Tanaka während des Mittagessens, Tokio 1991.’

Einer der Schüler steht auf und ruft sauer: ‘Blas mir einen!’ Die Lehrerin aufgebracht: ‘Jetzt ist Schluss! Wer war das jetzt?’
Suzuki ohne mit der Wimper zu zucken: ‘Bill Clinton zu Monica Levinsky, 1997 in Washington, Oval Office des Weißen Hauses.’

Ein anderer Schüler steht auf und schreit, ‘Suzuki ist ein Stück Scheiße!’
Und Suzuki: ‘Valentino Rossi in Rio beim Grand-Prix-Motorradrennen in Brasilien 2002.’

Die Klasse verfällt in Hysterie, die Lehrerin fällt in Ohnmacht, die Tür geht auf und der Direktor kommt herein: ‘Scheiße, ich habe noch nie so ein Durcheinander gesehen.’
Suzuki: ‘Bundespräsidentin Leuthard zu Finanzminister Merz bei der Budgetdebatte, Bern 2010′

 (Quelle unbekannt)

Ist ein toter Wolf ein besserer Wolf?

August 11th, 2010

U itz, heiter Fröid?

Das Männchen des Wolfspaares aus dem Wallis wurde heute morgen erschossen. Und jetzt, ist das wirklich besser?

Im Jahr der Biodiversität kommt einem nichts besseres in den Sinn als den einen Wolf in der Schweiz zum Abschuss frei zu geben. Nun heisst es, ist das Weibchen in Sicherheit, da der Abschuss nur für einen Wolf frei gegeben wurde. Ich warte darauf, dass morgen aus dem Wallis die Meldung kommt, man darf nun auch auf Frauen schiessen und sie die Wölfin auch noch erlegen werden.

Verständlich ist diese Geschichte echt nicht.

VCS appelliert an Ständerat – Zielwert muss bei 130 Gramm CO2/km liegen

August 10th, 2010

Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz appelliert an die Ständerätinnen und –räte, sich für wirkungsvolle CO2-Zielwerte bei Neuwagen einzusetzen. Er wendet sich mit einem Brief und einer Broschüre an die Mitglieder der kleinen Kammer. Darin fordert der VCS den Ständerat auf, sich für einen Zielwert von 130 Gramm CO2 pro Kilometer stark zu machen, wie dies der Bundesrat vorschlägt.

Das Engagement des Ständerats ist dringend gefragt. Denn in der Sommersession hat sich eine Mehrheit des Nationalrats dem Druck der Automobilwirtschaft gebeugt: Im Rahmen der Revision des CO2-Gesetzes beschloss die grosse Kammer, den durchschnittlichen Ausstoss von Neuwagen bis 2015 auf bloss 150 Gramm CO2 pro Kilometer zu senken anstatt auf 130 Gramm, wie dies der Bundesrat vorschlägt.

Mit Klimaschutz hat dies nichts zu tun. Der VCS fordert deshalb, dass der durchschnittliche Ausstoss bis 2015 analog zur EU auf 120 g CO2 pro Kilometer gesenkt wird. Dieser Wert ist realistisch und würde zu einer deutlichen Abnahme der Emissionen beitragen. Es liegt nun an der UREK des Ständerats, ein erstes Mal Gegensteuer zu geben und zumindest auf die Linie des Bundesrats einzuschwenken. Die Umweltkommission beginnt am kommenden Montag mit der Beratung der Revision des CO2-Gesetzes.

Drei Rechenaufgaben für den Ständerat

Der VCS hat deshalb Anfang dieser Woche einen Brief und eine Broschüre an sämtliche Ständerätinnen und –räte verschickt. Die Broschüre stellt den Ratsmitgliedern drei kleine Rechenaufgaben zur Senkung des CO2-Ausstosses von Neuwagen. Die Resultate müssen auf der Homepage des VCS abgespeichert werden. Die Ergebnisse der ständerätlichen Rechenaufgaben wird der VCS publizieren, bevor die Revision des CO2-Gesetzes in den Ständerat kommt.

 

link rechnungen

Die Zeit für eine Grüne Vertretung im Bundesrat ist überreif

August 7th, 2010

Nach dem Rücktritt von Bundesrat Hans-Rudolf Merz erheben die Grünen einen Anspruch auf den freigewordenen Sitz in der Regierung. Die Zeit dafür ist überreif. Doch nicht nur der Fähigkeitsausweis der Grünen PolitikerInnen spricht für eine Grüne Vertretung im Bundesrat. Die Wirtschafts- und Klimakrise zeigen: Es braucht jetzt eine ökologische und soziale WendeNach Ansicht der Grünen soll die Nachfolge von Moritz Leuenberger und Merz in der gleichen Session gewählt werden.

 

Für einen Grünen Sitz im Bundesrat sprechen die WählerInnenstärke der Grünen, ihre 24 Sitze in der Bundesversammlung und ihre Exekutiv-Erfahrungen in den Kantonen und Gemeinden. Sie sind in sieben Kantonsregierungen sowie in der Exekutive von über 45 Städten und Gemeinden vertreten. Diese ExekutivpolitikerInnen beweisen tagtäglich ihre Entscheidungsfreudigkeit und Konsensfähigkeit. Sie sind weit über die Parteigrenzen hinaus anerkannt. Das hat zuletzt die fulminante Wiederwahl des Berner Regierungsrates Bernhard Pulver gezeigt, der mit dem besten Resultat in seinem Amt als Erziehungsdirektor bestätigt wurde.

 

Nicht nur die Rechts-, sondern auch die Mitteparteien haben in den letzten Sessionen gezeigt, dass sie trotz Klimakatastrophen wie der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko uneinsichtig sind und keine Hand bieten für eine Klimapolitik, die diesen Namen verdient. Massnahmen, die eine Reduktion des CO2-Ausstosses der Schweiz ermöglichen, verhindern sie unter Berufung auf die Wirtschaftsinteressen der Schweiz. Der ökologische Umbau der Wirtschaft ist jedoch der einzige Weg, wenn die Zukunft des Planeten nicht aufs Spiel gesetzt werden soll.

 

Um den Green New Deal in die Tat umzusetzen, muss das rot-grüne Lager im Bundesrat verstärkt werden. Darum braucht es per sofort eine/n Grüne/n Bundesrat/-rätin. Mögliche Kandidatinnen und Kandidaten gibt es bei den Grünen genügende.

 

Damit nicht in zwei Sessionen die Sachpolitik durch Bundesratswahlen verdrängt wird, fordern die Grünen, dass die neuen BundesrätInnen in der gleichen Session bestimmt werden. Im Rahmen ihrer Vorschläge für eine Bundesratsreform hat die Grüne Fraktion schon gefordert, dass Rücktritte während der Legislatur nur bei gesundheitlichen Problemen oder einer grösseren politischen Krise erfolgen sollten.

SBB erhöht Billetpreise

August 4th, 2010

Trotz den Verhandlungen mit dem Preisüberwacher erhöht die SBB ihre Billetpreise. Zwar bei Streckenbillets und Streckenabonnementen nicht so hoch wie erwartet, aber beim GA und Halbtax massiv. GAs werden pro Jahr 200.- teurer, immerhin ist das GA Kind und GA Familie nicht teurer.

Was denkt ihr dazu?

Stipendieninitiative lanciert!

July 21st, 2010

Die Stipendieninitiative vom VSS zur Harmonisierung des Stipendienwesens in der Schweiz wurde lanciert.

Sofort unterschreiben:Website Stipendieninitiative

Hetze gegen AusländerInnen

July 20th, 2010

Und sie hetzen wieder, die Hunde. In alle Briefkästen flattert die Wahlkampfschrift der grössten Schweizer Partei. Alle Haushalte werden gnädigst mit der „Sensibilisierungs-Zeitung“ bedient. Es geht hier leider schon lange nicht mehr um Sensibilisierung und auch nicht um die Meinung der mit einem beiliegenden Fragebogen Befragten. Es geht nur noch um Hetze gegen Ausländer und Ausländerinnen.

Mit so viel Geld schaffen sies aus 4 Minaretten eine Massenhysterie auszulösen, mit so viel Geld schaffen sies, aus 4 Burkaträgerinnen eine ganze Armada der verschleierten Frauen zu machen, mit niveaulosen, gefälschten Statistiken und Graphiken schaffen sies nun, die Angst vor dem „Fremden“ zu schüren und alle als Kriminelle darzustellen.
Sie vergessen dabei jedoch die Wertschöpfung für unser Land. Sie vergessen, dass wir ohne die Zugewanderten keine AHV mehr bezahlen könnten. Gewisse Arbeiten würden nicht gemacht werden, wäre so „unsere“ Kultur bewahrt?
Beschwichtigende Worte, wie, diese Zeitung bringt nur mal wahre Zahlen an die Öffentlichkeit, wir möchten in Kontakt mit der Bevölkerung treten und ihre Meinung hören, wir möchten informieren, wies mit der Schweiz aussieht…., sollten verboten werden. Es gibt nichts beschwichtigendes zu sagen. Es geht um Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Hass auf andere Kulturen und Religionen.
Die Schweiz geht nicht mit solchen Aktionen ins Gericht. Freie Meinungsäusserung halt. Ja, aber die Spiesse sind definitiv nicht gleich lang.
Keine andere Partei hat im Hintergrund einen Chemie-Mogul, welcher sich leisten kann ein Wahlkampf-Schreiben in alle Haushalte zu schicken. Und dies nicht zum ersten Mal. Die Thematik: immer die gleiche. Die Bilder: immer die gleichen. Die Graphiken: sie werden von Jahr zu Jahr schlimmer. Die Medien? Sie schreiben darüber, die Bevölkerung? Die glaubts.
Schönen Sommer und hinterfragt mal!

Hoch, höher, am höchsten… Ozonwert olé!

July 9th, 2010

Jeden Tag sind die Ozonwerte in der Schweiz überschritten. Es geht bereits gegen 80x dieses Jahr. So auch gestern:
ozonwert872010

Schauen wir, ob wir heute einen neuen Rekord schaffen!?

Wissenschaftlicher Pilotversuch: kontrollierter Cannabis-Verkauf. Zur Prävention und Entkriminalisierung des Cannabiskonsums

June 24th, 2010

Vor einer Woche hat Zürich den Grünen Vorstoss für ein wissenschaftliches Pilotprojekt zum kontrollierten Cannabis-Verkauf angekommen. Die Stadt Bern hat dies vor Jahren auch gemacht, passiert ist bis heute nichts. Aus aktuellem Anlass haben wir ein weiteres mal einen Pilotversuch gefordert. Heute eingereichter Vorstoss:

 

Interfraktionelles Postulat GB/JA!, SP/JUSO, GLP, BDP (Aline Trede GB, Lea Bill JA!, Tanja Walliser JUSO, Tanja Sollberger GLP, Vania Kohli BDP)

Wissenschaftlicher Pilotversuch: Für einen vernünftigen Umgang mit Cannabis

Das Verbot des Cannabiskonsums ist Ausdruck einer blockierten Schweizerischen Drogenpolitik und kriminalisiert tausende, vor allem jungen, Menschen, statt sie zu vernünftigem Konsum zu leiten. Diese verkehrte Politik kostet viel Geld, welche besser für die Prävention ausgegeben würde. Die Städte sind von dieser fehlgeleiteten Politik besonders betroffen. Die Stadt Bern war lange bekannt für ihre fortschrittliche Drogenpolitik, deshalb sollte sie sich auch vermehrt für einen vernünftigen Umgang mit dem Cannabiskonsum einsetzen. Insbesondere nach der gescheiterten Legalisierung 2008, welche die Prävention vereinfacht und eine bessere Kontrolle ermöglicht hätte, besteht dringender Handlungsbedarf im Umgang mit Cannabis.

 

Nur ein kontrollierter Verkauf von Cannabis erlaubt einen effektiven Jugendschutz, gezielte Information der Cannabiskonsumentlnnen und eine Qualitätskontrolle. Zudem verhindert der kontrollierte Verkauf die „Szenenvermischung“ von KonsumentInnen weicher und harter Drogen und der Cannabis-Schwarzmarkt könnte ausgeschaltet werden.

Dies sind die Gründe dafür, dass die Fraktionen GB/JA!, SP/JUSO, GLP und die BDP Möglichkeiten und Rahmenbedingungen eines wissenschaftlich begleiteten Pilotversuchs zum kontrollierten Verkauf von Hanf prüfen wollen. Die Stadt Bern sollte sich an diesen Projekten beteiligen, um Wissen und Erfahrungen für einen vernünftigen Umgang mit dem Cannabiskonsum zu erlangen und eine Entkriminalisierung des Cannabiskonsums zu erreichen.

Zwar gab es in der Stadt Bern politisch schon mehrere Anläufe für einen solchen Pilotversuch. Dass in den letzten Jahren immer wieder Jugendliche aufgrund der „Szenenvermischung“ in Berührung mit harten Drogen kamen, zeigt jedoch die Notwenigkeit auf, nochmals über eine Legalisierung von Cannabis nachzudenken. Zudem hat die Stadt Zürich letzte Woche einen ähnlichen Vorstoss gutgeheissen, was eine fruchtbare Städteallianz möglich macht. Basel zeigt Interesse an diesem Projekt und St.Gallen hat bereits ein ähnliches Projekt gestartet.

 

Der Gemeinderat wird deshalb gebeten, die Umsetzung folgender Massnahmen zu prüfen:

1.    In Form eines wissenschaftlich begleiteten Pilotversuches wird in der Stadt Bern der kontrollierte Verkauf von Cannabis eingeführt und die gleichen Daten wie in anderen grossen Städten erhoben.

2.    Der Gemeinderat informiert den Stadtrat mittels eines Zwischen- und Endberichtes über die getroffenen Massnahmen und ihre Auswirkungen.

3.    Der Gemeinderat sucht die Zusammenarbeit mit anderen Städten.

 

 

Gesamtschweizerische Grossdemo Samstag, 26. Juni 2010 in Bern

June 22nd, 2010

Freiheit. Gleichheit. Würde. Für mich und dich.

Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Ausgrenzung sind salonfähig geworden in der Schweiz. Auch wenn die millionenschweren Kampagnen von SVP und Co. of nicht zu Mehrheiten an der Urne führen, haben sie dennoch Erfolg: Unter dem Vorwand, die Ängste in der Bevölkerung aufzugreifen, passen sich der Bundesrat und die Parlamentsmehrheit oft vorauseilend allen Forderungen an.
Dem Misstrauen und der Sündenbockpolitik setzen wir den solidarischen Kampf entgegen für politische und soziale Grundrechte für alle.

Wir sagen
 Ja zur Regularisierung von Sans-Papiers. Flüchtlinge brauchen Schutz, nicht Abschreckung. Kein Mensch ist illegal. Zwangsausschaffungen sind unmenschlich.
Ja zum Recht auf Ehe auch für Menschen, die keine Papiere haben. Liebe kennt keine Grenzen.
Ja zum Einsatz für Menschenwürde und Menschenrechte. Unterstützungsgruppen von und für Menschen, die ausgegrenzt werden dürfen nicht kriminalisiert werden.
Ja zur Sozialhilfe für alle, die sie benötigen. Die Nothilfe muss in Sozialhilfe umgewandelt werden und ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Die Arbeitslosenversicherung muss in der Krise aus- und nicht abgebaut werden.
NEIN zur Ausschaffungsinitiative und zum Gegenvorschlag. Ein liberales Strafrecht gilt für alle gleich.

Wir finden uns nicht damit ab, dass Ausgrenzung normal wird. Den zunehmenden Rassismus in unseren Gesetzen und im Alltag akzeptieren wir nicht.
Wir fordern: Solidarität, gleiche Rechte und Mitbestimmung für alle statt Zwangsintegration.
Demokratie kann es ohne Grundrechte nicht geben. Sie sind Fundament einer offenen Gesellschaft mit Zukunft. Sie gelten für alle. Oder gar nicht. Darum stehen wir ein für Freiheit. Gleichheit. Würde. Für mich und dich.
Samstag, 26. Juni 2010 in Bern. Besammlung: 14.30 Waisenhausplatz, Schlusskundgebung auf dem Bundesplatz.